Ellen Klauke Ph.D.

Heilpraktikerin

November 30, 2017
von Ellen Klauke Ph.D.
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BDH News. Studie. Quittensirup bei Schwangerschaftsübelkeit.

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Sirup aus der Quittenfrucht hilft schwangerschaftsinduzierte Übelkeit zu reduzieren. Dabei wirkt der Sirup besser, als das standardmäßig verabreichtes Vitamin B6. So das Ergebnis einer Studie aus dem Iran.

In der Traditionellen Iranischen Medizin ist die Quitte u. a. als Magentonikum zur Linderung von Übelkeit und Erbrechen sowie als Mittel zur Appetitanregung bekannt. Iranische Wissenschaftler wollten nun wissen, ob der Fruchtsaft auch bei Übelkeit und Erbrechen in der Schwangerschaft helfen kann. Dazu untersuchten sie die Wirkung von Quittensirup im Vergleich mit Vitamin B6 bei unter Schwangerschaftsübelkeit leidenden Frauen.

In die Studie wurden 90 Frauen in der Gestationsphase zwischen der 6. bis 14. Woche und einer therapiebedürftigen, schwangerschaftsinduzierten Übelkeit von 3 bis 12 Punkten auf der PUQE-Skala (PUQE = Pregnancy-Unique Quantification of Emesis) mit und ohne Erbrechen eingeschlossen.

Die Teilnehmerinnen wurden randomisiert zwei Gruppen zugeteilt. Sie erhielten über eine Therapiephase von einer Woche dreimal täglich jeweils vor den Mahlzeiten entweder einen Esslöffel des eigens für die Studie hergestellten Quittensirups oder aber eine Tablette mit einem Gehalt von 20 mg Vitamin B6 pro Einheit. Die Einnahme zusätzlicher Medikationen war nicht erlaubt. Während der Therapiezeit und der siebentägigen Nachbeobachtungszeit dokumentierten die Probandinnen mittels PUQE-24-Fragebogen die Dauer, Häufigkeit und Intensität ihrer Übelkeit und des auftretenden Erbrechens sowie auftretende Nebenwirkungen.

Die Quittensirup-Gruppe zeigte im Vergleich mit der Vitamin B-Gruppe nach 7 Tagen bereits eine klinisch signifikante Besserung um rund 4,3 Punkte auf der PUQE-Skala. In der Vitamin B-Gruppe betrug die Differenz lediglich 1,1 Punkte.

Quelle: Carstens Stiftung
Die Studie finden Sie hier.

November 8, 2017
von Ellen Klauke Ph.D.
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Studie: Walnüsse senken Cholesterin

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Dass naturbelassene Walnüsse einen positiven Effekt auf den Fettstoffwechsel haben, ist wissenschaftlich erwiesen:

Eine Studie hat bereits im Jahr 2014 gezeigt, dass regelmäßiger Walnussverzehr zu einem Abfall des Non-HDL-Cholesterins um 7% führt. Nun haben Wissenschaftler in einer Folgestudie untersucht, ob der positive Effekt davon abhängt, was die Patienten in der Ernährung weglassen, wenn sie Walnüsse konsumieren
Der regelmäßige Verzehr von Walnüssen verbessert den Cholesterinspiegel und zwar unabhängig vom Verzicht anderer Nahrungsmittel. Das zeigt eine Studie aus München

Die Ergebnisse der neuen Walnuss-Studie bestätigen den positiven gesundheitlichen Effekt der Walnuss: 43 Gramm der Baumnuss pro Tag verbessern den Fettstoffwechsel und senken das schlechte Cholesterin nachweislich um ca. 5%, und das unabhängig davon, ob man bei der Ernährung Fette oder Kohlenhydrate anstelle der Walnüsse weglässt. Somit konnte nachgewiesen werden, dass alleinig der Nussverzehr der ausschlaggebende Faktor für den cholesterinsenkenden Effekt ist.

Die 200 Probanden (alle Nicht-Raucher) wurden in drei Gruppen unterteilt, die innerhalb eines Zeitraums von acht Wochen jeden Tag 43 Gramm Walnüsse verzehrten: Eine Gruppe sollte dabei vor allem auf Kohlenhydrate verzichten, einer zweiten wurde empfohlen vor allem auf Fette zu verzichten und einer dritten eine Kombination aus beidem. In der ebenso langen Periode gab es für eine Kontrollgruppe keine Nüsse, um Vergleichswerte zu haben. Es spielte in Bezug auf den Cholesterinspiegel keine Rolle, ob die Teilnehmer Fette oder Kohlenhydrate reduzierten.

In einem zweiten Ansatz hat das Wissenschaftlerteam untersucht, ob es einen Unterschied macht, ob die Nüsse mit der Hauptmahlzeit (z.B. als Bestandteil eines Salates) oder als Snack konsumiert werden. Hier zeigte sich ebenfalls kein Unterschied auf den Fettstoffwechsel.

Die Studie finden Sie hier.

Oktober 25, 2017
von Ellen Klauke Ph.D.
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Info. Ein Alkoholatlas ist erschienen

maennchen-sekt-150.jpgGefördert durch das Bundesgesundheitsministerium und auf Initiative der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Marlene Mortler, hat das Deutsche Krebsforschungszentrum in Heidelberg (DKFZ) den ersten Alkoholatlas herausgebracht.

Darin wird deutlich, dass sich bei den Erwachsenen in allen Altersgruppen ein deutlicher Zusammenhang zwischen Sozialstatus und Häufigkeit des Alkoholkonsums abzeichnet. In höheren sozialen Schichten ist er mehr verbreitet als in niedrigeren. So konsumieren rund 70 %Männer mit hohem Sozialstatus mindestens einmal in der Woche Alkohol, 58% der Männer mit mittlerem Sozialstatus und nur 49% der Männer mit niedrigem Sozialstatus.

Von den Frauen mit hohem Sozialstatus trinkt rund die Hälfte mindestens wöchentlich Alkohol und 21% trinken wöchentlich sogar riskante Mengen. Von den Frauen mit niedrigem Sozialstatus konsumiert lediglich ein Viertel mindestens wöchentlich Alkohol und nur rund neun Prozent tun dies in riskanten Mengen. Insgesamt ist die Anzahl derer, die Alkohol in gesundheitlich problematischer Menge zu sich nehmen, enorm – allein in Deutschland gilt der Alkoholkonsum von etwa 9,5 Millionen Menschen als riskant. Ganz ohne Alkohol leben in Deutschland nur knapp drei Prozent der Erwachsenen.

Mit dem jetzt erschienenen Alkoholatlas legt das DKFZ einen umfassenden Überblick über die Verbreitung des Alkoholkonsums in Deutschland, über seine Folgen und die Spannbreite der international diskutierten Handlungsoptionen vor. Es weist auch auf die Bedeutung von Alkohol als Risikofaktor für Krebs und zahlreiche andere Erkrankungen hin sowie auf die schwerwiegenden Folgen des riskanten Alkoholkonsums für die Gesellschaft. Darüber hinaus bietet er Informationen zu Herstellung und Marketing, sozialen und ökonomischen Aspekten des Alkoholkonsums sowie geeigneten Präventionsmaßnahmen.

Interessante Daten aus dem Alkoholatlas bietet die Kurzübersicht.

Erhältlich ist der Alkoholatlas über folgenden Link:

Oktober 21, 2017
von Ellen Klauke Ph.D.
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11. Naturheilweisen Fortbildung

 

 
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Liebe Kolleginnen und Kollegen, Freundinnen und Freunde. 
Am Samstag, 10. März 2018  ist von 10 bis 13 Uhr meine 11. Naturheilweisen Fortbildung.
In der Poststr. 10 58239 Schwerte
Wie sich bei den letzten Treffen bewährt hat, öffne ich meinen PC und Archiv und gebe die entsprechenden Infos, Rezepte und Therapievorschläge zu den aufkommenden Fragen weiter.
Sinnvoll ist es einen für iMac passenden USB Stick mit zu bringen. 
Die Treffen halte ich als Dozentin der AGAHP Schule Anthropos-Sophia. Sie werden mit
- 2 UE als Arbeitskreisworkshop zur anthroposophischen Heilkunde und
- 2 UE als Fortbildung durch eine Dozentin in anthroposophischer Heilkunde als klinische Fortbildung im Rahmen des Qualifizierungsverfahrens der AGAHP anerkannt.
Ich erhebe keine Gebühren, bitte jedoch um einen Kostenanteil i. H. von 5€. Gerne dürfen auch andere interessierte Therapeuten, Heilpraktiker, Ärzte hinzukommen.

Eine Anmeldung ist erforderlich. Wer dies noch nicht gemacht hat, bitte via Mail an info@ellenklauke.de oder Tel. 02304 17830
 

Oktober 4, 2017
von Ellen Klauke Ph.D.
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BDH News E-Zigaretten

Info
Weil Langzeiterfahrungen noch fehlen, ist eine medizinische Bewertung des Konsums von E-Zigaretten bislang schwierig. In einem Positionspapier hat die Deutsche Suchtgesellschaft – Dachverband der Suchtfachgesellschaften (DSG) den aktuellen Wissensstand hierzu zusammengefasst und daraus erste Empfehlungen abgeleitet.E-Zigarette können nicht per se als unschädlich eingeschätzt werden.  So enthält z.B. das Aerosol, der eingeatmete Dampf, neben Nikotin auch krebserzeugende und giftige Substanzen wie Formaldehyd oder Acetaldehyd. Nichtraucher – vor allem Jugendliche – sollten daher keinesfalls ermuntert werden, über E-Zigaretten mit dem Nikotinkonsum zu beginnen. Alle Regelungen zum Jugend- und Nichtraucherschutz für herkömmliche Tabakprodukte müssten daher auch uneingeschränkt für E-Zigaretten gelten. Das schließe auch Werbeverbote, das Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden und mögliche Preissteigerungen mit ein.

Auf der anderen Seite ist das Inhalat aus E-Zigaretten deutlich weniger schädlich als Tabakrauch: Unterschiedliche Schätzungen verschiedener Experten schreiben dem Aerosol eine neun- bis 450-mal geringere Toxizität zu als dem Rauch aus herkömmlichen Zigaretten. Studien hätten ergeben, dass Raucher, die komplett auf das Dampfen umsteigen, nach einem Jahr deutlich bessere Blutdruck- und Atemfunktionswerte aufwiesen. Auch die Lungenfunktion von Asthmatikern bessert sich ersten Untersuchungen zufolge durch den Umstieg. Bislang fehlen jedoch noch Daten zu den längerfristigen Gesundheitseffekten.
Wie die Experten der DSG betonen, bleibe das eigentliche und in allen Leitlinien formulierte Ziel aber nicht der Umstieg aufs „Dampfen“, sondern der völlige Rauchverzicht. Die E-Zigarette könne eine Brücke zum Rauchausstieg bauen. Denn manche Studien sprechen dafür, dass das Dampfen den Übergang in die Abstinenz erleichtern kann. Weil andere Studien dem widersprechen, wird das Thema derzeit sehr kontrovers diskutiert.

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Die aktuelle Datenlage erlaubt es noch nicht, eine abschließende Entscheidung für oder gegen die E-Zigarette zu treffen, so die Experten.

Quelle: fzm, Stuttgart.
Studie: T. Rüther et al.: Positionspapier: Suchtmedizinische und gesundheitspolitische Chancen und Risiken durch den Gebrauch von E-Zigaretten. Suchttherapie 2017; 18 (3); S. 120–123

August 30, 2017
von Ellen Klauke Ph.D.
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“Münsteraner Memorandum Heilpraktiker”

news_fotolia_mh_78584022_150.jpgBDH-Pressemitteilung zum “Münsteraner Memorandum Heilpraktiker”

Eine Gruppe von Wissenschaftlern hat das sogenannte “Münsteraner Memorandum Heilpraktiker” veröffentlicht, und für einigen medialen Rummel gesorgt. Aus unserer Sicht handelt es sich lediglich um eine erneute undifferenzierte Kritik an unserem Berufsstand.

Wir wehren uns deshalb gegen diese einseitige Meinungsäußerung. Lesen Sie unsere aktuelle Pressemitteilung zum Thema.

Sehr treffend und lesenswert ist auch der Kommentar unseres Kollegen Karl F. Liebau, der mehr als drei Jahrzehnte der Chefredakteur der Zeitschrift “Naturheilpraxis” war und ein profunder Kenner unserer Heilkunde und unseres Berufsstands ist.

Nehmen Sie sich die Zeit, seine äußerst scharfsinnige und sachkundige Stellungnahme zum Münsteraner Memorandum zu lesen. Es lohnt sich!

Juli 26, 2017
von Ellen Klauke Ph.D.
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BDH News

InformationSchwangerschaft:
Gesunde Ernährung und Sport senken Kaiserschnittrisiko

Eine gesunde Ernährung und sportliche Aktivität können die Gewichtszunahme in der Schwangerschaft begrenzen und die Rate der Kaiserschnitt-Entbindungen senken. Das zeigt eine aktuelle Meta-Analyse.

Die Hälfte aller Frauen im gebärfähigen Alter ist heute übergewichtig oder adipös. Während der Schwangerschaft nehmen viele Frauen zudem extrem zu. Studien haben gezeigt, dass eine Diät und sportliche Aktivität die Gewichtszunahme begrenzen können. Jetzt untersuchten Wissenschaftler, ob sich das positiv auf die Schwangerschaft auswirkt oder eher schädliche Folgen hat.Die Wissenschaftler haben dazu die Daten von 36 Studien ausgewertet, in denen rund 12.500 Schwangere auf eine Diät und/oder Sport oder eine Kontrollgruppe randomi­siert worden waren.Eine ausgewogene Diät und körperlicher Aktivität konnten die Gewichtszunahme während der Schwangerschaft im Durchschnitt um 0,7 kg im Vergleich zur Kontrollgruppe senken. Das ging einher mit einer signifikant niedrigeren Rate von Schnittentbindun­gen. In den Interventionsgruppen wurden 34,7 % der Kinder per Sectio geboren, in der Kontrollgruppe waren 37,7 %. Eine alleinige Diät senkte die Rate der Frühgeburten.Quelle: ärzteblatt.de
Die Studie finden Sie hier.Mein Tipp! JuicePlus Studien

Juli 3, 2017
von Ellen Klauke Ph.D.
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10. Naturheilweisen Fortbildung

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Liebe Kolleginnen und Kollegen, Ärzte und Ärztinnen, Therapeutinnen und Therapeuten
Am Samstag, 21.10 2017 ist von 10 bis 13 Uhr meine 10. Naturheilweisen Fortbildung.
In der Poststr. 10 58239 Schwerte
Wie sich bei den letzten Treffen bewährt hat, öffne ich meinen PC und Archiv und gebe die entsprechenden Infos, Rezepte und Therapievorschläge zu den aufkommenden Fragen weiter.
Sinnvoll ist es einen für iMac passenden USB Stick mit zu bringen. Ansonsten versende ich die Infos den Teilnehmer-innen als DropBox Link.
Die Treffen halte ich als Dozentin der AGAHP Schule Anthropos-Sophia. Sie werden mit
- 2 UE als Arbeitskreisworkshop zur anthroposophischen Heilkunde und
- 2 UE als Fortbildung durch eine Dozentin in anthroposophischer Heilkunde als klinische Fortbildung im Rahmen des Qualifizierungsverfahrens der AGAHP anerkannt.
Ich erhebe keine Gebühren, bitte jedoch um einen Kostenanteil i. H. von 5€. Gerne dürfen auch andere interessierte Therapeuten, Heilpraktiker, Ärzte hinzukommen. 

Eine Anmeldung ist erforderlich. Wer dies noch nicht gemacht hat, bitte via Mail an info@ellenklauke.de oder Tel. 02304 17830

Mai 15, 2017
von Ellen Klauke Ph.D.
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9. Naturheilweisen Fortbildung

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Am Samstag, 1. Juli 2017 ist von 10 bis 13 Uhr meine 9. Naturheilweisen Fortbildung.
In der Poststr. 10 58239 Schwerte
Wie sich bei den letzten Treffen bewährt hat, öffne ich meinen PC und Archiv und gebe die entsprechenden Infos, Rezepte und Therapievorschläge zu den aufkommenden Fragen weiter.
Sinnvoll ist es einen für iMac passenden USB Stick mit zu bringen. Ansonsten versende ich die Infos den Teilnehmer-innen als DropBox Link.
Die Treffen halte ich als Dozentin der AGAHP Schule Anthropos-Sophia. Sie werden mit
- 2 UE als Arbeitskreisworkshop zur anthroposophischen Heilkunde und
- 2 UE als Fortbildung durch eine Dozentin in anthroposophischer Heilkunde als klinische Fortbildung im Rahmen des Qualifizierungsverfahrens der AGAHP anerkannt.

Ich erhebe keine Gebühren, bitte jedoch um einen Kostenanteil i. H. von 5€. Gerne dürfen auch andere interessierte Therapeuten, Heilpraktiker, Ärzte hinzukommen.

 Eine Anmeldung ist erforderlich. Wer dies noch nicht gemacht hat, bitte via Mail an info@ellenklauke.de oder Tel. 02304 17830

 

April 15, 2017
von Ellen Klauke Ph.D.
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Frohe Ostern und ein friedliches , buntes Fest

                                                      
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Ostereier

Deko-Künstler Gottlieb Meier

dekoriert heut’ Ostereier.

Tönt zunächst den Kalk der Schale,

das er ihn hernach bemale

kräftig oder auch dezent

mit dem Oster-Ornament.

Doch die Kunst ist sehr vergänglich.

Sonntagmorgen schält umfänglich

die Familie von Herrn Meier

all die schönen Ostereier.

Nach dem Fest, wenn man so will:

landen Schalen samt Dekor im Müll!

                           © Klaus Reißig  (*1941), Physiker

 

Ich wünsche frohe Ostern mit einem  friedlichen , bunten Fest.