Ellen Klauke Ph.D.

Heilpraktikerin

DocCheck News: Antibiotika und die gestressten Zellen

Mein Tipp: Antioxidantien 
Langzeittherapien mit zahlreichen, gängigen Antibiotika können zu schweren Nebenwirkungen führen. Warum das so ist, haben Wissenschaftler nun herausgefunden. Zwei einfache Strategien sollen die gefährlichen Folgen verhindern können.

„Ärzte verschreiben Antibiotika oft freigiebig, weil sie annehmen, dass Antibiotika nur Bakterien schaden und das menschliche Gewebe nicht beeinträchtigen“, mahnen die Wissenschaftler in ihrer Studie. Es häuften sich jedoch Langzeitstudien, die von schwerwiegenden Nebeneffekten verschiedener Antibiotika berichteten. Dazu gehören Sehnenscheidenentzündungen, Innenohrprobleme und Hörverlust, Durchfall, eine gestörte Nierenfunktion und weitere Symptome.

Studienleiter Dr. Jim Collins vermutet, dass derartige Nebenwirkungen dann auftreten, wenn die verabreichten Antibiotika oxidativen Stress auslösen. Unter oxidativem Stress versteht man eine Stoffwechsellage, die durch eine erhöhte Konzentration an reaktiven Sauerstoffmolekülen gekennzeichnet ist. Aufgrund ihrer hohen Reaktivität sind diese Moleküle schädlich für den Organismus. „Klinische Dosierungen von Antibiotika können oxidativen Stress auslösen, der wiederum die DNAProteine und Lipide in menschlichen Zellen schädigen kann. Diesen Effekt kann man jedoch mit Antioxidantien abmildern“, so Dr. Collins.

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