Ellen Klauke Ph.D.

Heilpraktikerin

DocCheck News 16.1.2015: SHT: Nicht auf den Kopf (ge)fallen!

Bildschirmfoto 2015-01-19 um 12.01.22Ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma (SHT) wird häufig als relativ harmlos angesehen. Ergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass bei einem Teil der Kinder und Erwachsenen langfristig kognitive Beeinträchtigungen auftreten können. Ärzte sollten auf mögliche Langzeitfolgen achten.

Leichte Schädel-Hirn-Traumen (SHT) kommen relativ häufig vor: Etwa 15 bis 30 Prozent der Kinder und Jugendlichen und bis zu 37 Prozent der erwachsenen Männer sind irgendwann davon betroffen – Frauen etwas seltener. Über Kopfverletzungen bei prominenten Sportlern wird oft medienwirksam berichtet. Am häufigsten sind leichte SHTs jedoch nach Stürzen und Unfällen im Straßenverkehr. Bisher ist nicht eindeutig geklärt, ob ein leichtes Schädel-Hirn-Trauma langfristige Auswirkungen auf kognitive Funktionen wie Aufmerksamkeit, Konzentrationsfähigkeit und Gedächtnis hat. Studien mit Erwachsenen haben uneinheitliche Ergebnisse erbracht, Langzeitstudien mit Kindern und Jugendlichen gibt es bisher nur wenige. Mehr hier.

Und den Atlas nicht vergessen !

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