Ellen Klauke Ph.D.

Heilpraktikerin

BDH News: Rückenschmerzen: Patienten wollen Bildaufnahmen

 

 

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Bei Rückenschmerzen reagieren Patienten und Ärzte häufig übertrieben. Der neue Faktencheck Rücken der Bertelsmann Stiftung kommt zu dem Ergebnis, dass Betroffene unsicher sind und zu schnell eine ärztliche Einschätzung auf Basis bildgebender Verfahren erwarten. Behandelnde Ärzte rücken die überzogenen Hoffnungen ihrer Patienten oft nicht zurecht.

Von den jährlich mehr als 38 Millionen rückenschmerzbedingten Besuchen bei Haus- oder Fachärzten und den dabei veranlassten sechs Millionen Bildaufnahmen wären viele vermeidbar. Zu diesem Schluss kommt die Studie Faktencheck Rücken der Bertelsmann Stiftung.

Wenn es um Rückenschmerzen geht, ist jeder Zweite überzeugt davon, dass man immer einen Arzt aufsuchen muss. 60% der Bevölkerung erwarten außerdem schnellstens eine bildgebende Untersuchung und noch mehr glauben, dass bildgebende Verfahren die genaue Ursache des Schmerzes finden hilft. Dabei können Ärzte nur bei höchstens 15% der Betroffenen eine spezifische Ursache für den Schmerz feststellen. Die meisten Bilder verbessern oft also weder Diagnose noch Behandlung von Rückenschmerzen.

Fakt ist: 85 % der akuten Rückenschmerzen gelten als medizinisch unkompliziert und nicht spezifisch. Ärztliche Leitlinien empfehlen bei Rückenschmerzen ohne Hinweise auf gefährliche Verläufe (beispielsweise Wirbelbrüche oder Entzündungen), körperliche Aktivitäten so weit wie möglich beizubehalten, Bettruhe zu vermeiden und keine bildgebende Diagnostik durchzuführen. Ärzte weichen von diesen wissenschaftlichen Empfehlungen jedoch häufig ab.

Den Faktenscheck finden Sie hier.

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