Ellen Klauke Ph.D.

Heilpraktikerin

Studie: Alte Apfelsorten lindern Allergie

 

apfel-150.jpgViele Heuschnupfenpatienten entwickeln im Lauf der Zeit eine Allergie gegen Äpfel. Neue Erkenntnisse liefert eine Beobachtungsstudie: Der regelmäßige Verzehr alter Apfelsorten kann die Beschwerden insgesamt lindern, so dass auch neue Apfelsorten wieder besser vertragen werden.

Die Beobschtungsstudie zeigt, dass durch das regelmäßige Essen allergenarmer Äpfel offenbar eine Toleranzentwicklung möglich ist. Apfelallergiker sollten daher, sofern es ihnen möglich ist, beim Kauf von Äpfeln auf diese zugreifen.

Mit dieser Beobachtungsstudie konnten die Forscher zeigen können, dass es durchaus sinnvoll ist, sich bei einer Apfelallergie die Mühe zu machen, alte Apfelsorten wie Alkmene, Eifeler Rambur, Goldparmäne Gravensteiner, Jonathan und Boskoop zu finden und zu kaufen, da ein regelmäßiger Verzehr nach der Studie in der Lage ist, die bestehende Apfelallergie nicht vollkommen zu beseitigen, wohl aber die Beschwerden beim Essen von Äpfeln deutlich zu reduzieren.

An der Untersuchung haben 63 Allergiker teilgenommen, die nach dem Essen eines Apfels einer weit verbreiteten Sorte allergische Symptome zeigten.

Die häufigsten Krankheitszeichen der Apfelallergie sind ein Jucken im Mund, Schwellungen der Mundschleimhaut, der Zunge oder der Lippen. Es können auch Augen-, Nasen-, Haut oder Atembeschwerden auftreten. In der Regel setzten die Symptome 5 bis 10 Minuten nach dem Essen ein und klingen nach 20 Minuten ab.

Die Studie konnte zeigen, dass nach dem Essen eines Apfels der Sorte Golden Delicious vor und nach dem täglichen Verzehr eines allergenarmen Apfels über 90 Tage sich die Symptome der Allergie wie
Kribbeln/Juckreiz im Mund, Anschwellen der Mundschleimhaut, signifikant verbesserten. Leicht besserte sich der Juckreiz der Lippen. Keine signifikanten Veränderungen konnte bei den Symptomen „Anschwellen der Lippe“ und „Anschwellen der Zunge“ beobachtet werden.

Hier finden Sie eine Liste der Verträglichkeit von Apfelsorten des BUND Lemgo.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier und zum Thema hier.

 

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