Ellen Klauke Ph.D.

Heilpraktikerin

BDH News

Man/frau mag es gar nicht glauben, aber wieder einmal fallen die Medien über Heilpraktiker wegen angeblich gefährlicher Praktiken her. 
Diesmal steht die Frischzellen-Therapie im Fokus des öffentlichen Interesses. Auslöser ist ein Interview von Gesundheitsminister Spahn mit der Süddeutschen Zeitung (SZ). Danach will er eine Gesetzesänderung herbeiführen und die Frischzellen-Therapie aufgrund des Risikoprofils in Deutschland verbieten. Natürlich muss auch der Fall „Brüggen-Bracht“ wieder für die Gefahren herhalten, die von uns Heilpraktikern ausgehen.
Leider ist der SZ-Artikel auch wieder einmal nicht gründlich recherchiert. So suggeriert er, dass die Frischzellen-Kur in erster Linie von Heilpraktikern praktiziert wird. Dabei kommt sie vor allen Dingen in Kliniken (also ärztlich) zum Einsatz. Für viel Privatkliniken ist es ein lukratives Geschäft, weil die Frischzellen-Kur in den meisten anderen Ländern verboten ist und viele Patienten aus dem Ausland deshalb nach Deutschland kommen.
Außerdem fordere Spahn, so der Autor, dass verschreibungspflichtige Arzneien nicht mehr von Heilpraktikern hergestellt werden dürfen. Dem Minister und dem Autor ist dabei entgangen, dass Heilpraktiker schon jetzt Arzneien mit verschreibungspflichtigen Substanzen nicht herstellen dürfen.
Schade, wieder einmal wird unser Beruf verunglimpft, weil Politik und Medien ihre Hausaufgaben nicht machen. Dabei könnten Sie sich

mit Hilfe des Online-Dienstes www.heilpraktiker-fakten.de sachlich über Hintergründe und News rund um die Heilpraktiker in Deutschland informieren. Verhelfen Sie dem Portal zu mehr Bekanntheit, indem Sie von Ihren Websites darauf verlinken.

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